Leuchtmittel |

Auch dies ist ein Bereich, in dem viel Unsinn getrieben werden kann – wenn man nicht ein paar Grundregeln befolgt.
Die erste und
wichtigste Grundregel überhaupt ist :
Hieraus ergibt sich erst, womit Sie planen können. Viele Betriebe sagen einfach : „Hängt sie hoch – die Hallentiefstrahler – am besten mit Quecksilberdampf – da kann man von der Lichtfarbe nicht viel falsch machen“.
Und schon fallen Sie auf die Nase, wenn dort später ein Hochregallager mit einer ganz anderen Aufteilung reinkommt. Dann fragt Sie der Nutzer der Halle, warum Ihre tollen Strahler denn die obersten Paletten anstrahlen – aber unten kein Licht ankommt ? Und warum die Anlage so viel Strom verbraucht – er hätte da gehört, das es um die Hälfte günstiger geht ?
Pauschal kann man sagen :
- Hohe Fertigungshallen sollten mit modernen Halogenmetalldampflampen für eine hohe Farbwiedergabestufe – oder mit modernen Natriummetalldampflampen bei geringer Farbwiedergabe/-prüfung ausgestattet werden.
- Lagerhallen – vor allem Hochregallager sollten mit Leuchtstoff Lichtbändern mittig in den Gängen ausgestattet werden. Durch die neue T5 Leuchtmitteltechnologie kann man sogar noch aus 15 Metern Höhe mit entsprechend abgestimmten modernen Hochregalspiegelreflektoren effektiver arbeiten, als mit Hallenreflektorleuchten. Gleichmäßiger sind Lichtbänder in der Ausleuchtung sowieso.
- Anliefer- und Versandbereiche sind eine reine Kostenfrage. Können Sie Lichtbänder mit einfachen breitstrahlenden Reflektoren einsetzen (abgehängt bis MAX 5 Meter LPH), kann dies günstiger sein, als teure Halogen Metalldampf Reflektorlampen unter die Decke zu montieren. Vor allem die Austauschkosten sind dabei zu beachten, für ein 250 Watt Leuchtmittel bekommt man schon beinahe einen Karton Röhren (25 Stück) 58 Watt Farbe 840. Rechnen Sie das am besten Objektbezogen mit dem Endnutzer durch.
Wie immer gilt es auch bei diesem Thema nicht alle Geheimnisse auszuplaudern ...